Nehmt an unserem nächsten Sommercamp teil

Das Sommercamp im vergangenen Jahr war in erster Linie der Grundsteinlegung unserer internen Funktionsweise gewidmet. Von nun an ist es an der Zeit, besonderes Augenmerk auf die Stützpfeiler dieses Ökosystems, die local nodes, zu richten und hart daran zu arbeiten, dass es sich auf allen fünf Kontinenten ausbreitet, um endlich die Möglichkeit einer gerechten Wirtschaft, in der wir leben wollen, zu erschaffen.

Local nodes sind die lokale Basis von FairCoop. Sie sind das Bindeglied zwischen dem globalen Ökosystem und den lokalen Projekten, Initiativen, Individuen und Kollektiven. Daher kann ein local node als Bindeglied betrachtet werden, das Informationen bidirektional (lokal-global-lokal) teilt. Wir haben ungefähr 50 aktive lokale Knoten in verschiedenen Ländern auf der ganzen Welt.

Aus der lokalen Perspektive agieren die nodes als Vermittler und unterstützen die Menschen ihrer Region dabei, zu lernen, wie sie die Werkzeuge des Ökosystems nutzen und entwickeln können. Sie arbeiten an der Integration neuer Projekte, um eine Kreislaufwirtschaft aufzubauen, die es uns ermöglicht, schrittweise unabhängig von der kapitalistischen Fiat-Währungswelt, dem Konkurrenzdruck, der Ungleichheiten und all jener Dinge, die wir vermeiden wollen, zu werden.

 

Dieses Jahr findet unser Camp in Strazilovo, Sremski Karlovci, Serbien statt. In dieser Region Südosteuropas befinden sich die neu gegründeten FairCoop Local Nodes von Podgorica, Sombor und Tuzla und natürlich Novi Sad. Außerdem sind einige Neue, welche in naher Zukunft bekannt gegeben werden, im Aufbau.

Das auf 321 Metern über dem Meeresspiegel liegende Strazilovo ist ein bewaldetes Tal an den nordöstlichen Hängen des Nationalparks Fruška Gora, etwa 5 km von Sremski Karlovci und etwa 15 km von Novi Sad entfernt. Es ist ein Ausflugsziel für die Bewohner von Sremski Karlovci und ein Treffpunkt für junge Leute und Künstler. Die Bergsteigerhütte, in der wir schlafen und arbeiten werden, ist der Ausgangspunkt des Wanderweges "Fruška Gora transversale", der über 160 Kilometer um den Berg herum verläuft. Die Hütte ist leicht abgeschieden und somit ein perfekter Ort für FairCoopers, um sich zu treffen, zu arbeiten und zu genießen.

 

ERSTER TEIL (20. Juli-3. August)

Schulung und Qualifizierung hinsichtlich des FairCoop-Ökosystems. Wie gründet man eine local node.

(Anmeldeschluss: 13. Juli)

 

Dieser erste Teil dient dazu, FairCoop denjenigen vorzustellen, die daran interessiert sind, neue local nodes zu gründen. Somit soll denjenigen, die von Orten kommen, an denen noch keine local nodes eingerichtet wurden, Vorrang eingeräumt werden.

Wir wachsen auf dem europäischen Kontinent ständig, kommen in Amerika voran und eröffnen den Weg nach Afrika und Asien. Auch Australiens erste local node befindet sich im Aufbau. Es ist an der Zeit, einen Gemeinschaftsimpuls zu senden, um die Bemühungen derjenigen zu verstärken, die hart daran gearbeitet haben, FairCoop weltweit die ersten Türen zu öffnen.

Es stehen 50 Betten und 20-30 Campingplätze für Aktivisten zur Verfügung, die das FairCoop-Ökosystem kennenlernen und in ihrer Region ausbauen wollen. 

                                  

ZWEITER TEIL (5. August-19. August)

Aufbau langfristiger Nachhaltigkeit für die local nodes.

(Anmeldeschluss: 27. Juli)

 

Um ein möglichst effizientes Arbeiten zu ermöglichen, hat FairCoop vor einiger Zeit eine Nachhaltigkeitskampagne gestartet, die Mitglieder, die sich verpflichtet fühlen, den local nodes eine gewisse Stundenanzahl pro Woche zur Verfügung zu stellen um Grundlagenarbeit zu leisten, finanziell unterstützt, bis sie eigenständig agieren können. Jetzt haben mehr und mehr local nodes diese Kampagne abgeschlossen, sind jedoch noch nicht selbsttragend.

 

Da es ein alltägliche Herausforderung ist, local nodes mit beständigen Ressourcen zu versorgen, um deren Ziele als Teil des Ökosystems zu verwirklichen, werden wir in diesem zweiten Teil des Sommercamps über Nachhaltigkeitsstrategien nachdenken, die von allen weltweit kopiert werden können. 

Andere Themen, die sich aus der täglichen Praxis ergeben, wie z.B. Open Cooperative Work, könnten diesen Schwerpunkt ergänzen und machen diese Sommercamp-Wochen zu einer sehr entscheidenden Gelegenheit für die Gestaltung der Zukunft von FairCoop.

 

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Eine der besten Möglichkeiten, sich selbst treu zu bleiben, ist, in einer Idee oder Bewegung ähnliche Werte zu erkennen - FairCoop wäre eine Option - so dass sie durch Zusammenarbeit geteilt und vertieft werden können. Wir wollen eine andere Zukunft gestalten. Wir wollen das individuelle Wohl durch das Gemeinwohl erreichen. Darauf arbeiten wir hin :)

 

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